Die Jury

Nebojša Barać

Nebojša Barać ist zweisprachig aufgewachsen. Seine Bildung bekam er in der Schweiz, in Österreich und Serbien. Er machte eine Ausbildung als Buchhändler, hat in Wien Germanistik studiert und hat sich dann intensiv dem Übersetzen gewidmet. Er ist Mitglied des Vereins der Wissenschaftlichen- und Fachübersetzer Serbiens. Er ist einer der wichtigsten Übersetzer aus der deutschen Sprache. Nebojša Barać übersetzte viele wichtige Autoren wie Herta Müller, Ilija Trojanow, Uwe Tellkamp, Rafik Schami, Benedict Wells, Ernst Jünger, Rüdiger Sünner, Jakob Böhme usw… Mit seiner meisterhaften Übersetzung des schwer übersetzbaren modernen Klassikers von Walter Moers, „13,5 Leben des Käpt´n Blaubär“, hat er bewiesen daß Sprachschatz phantasievoll und fein genug ist um komplexe märchenhafte Literatur für Kinder und Jugendliche zu übersetzen. Sein Feingefühl und Verständnis beider Sprachen befähigen ihn Übersetzungen zu schaffen die den Eindruck erwecken als würde man die Werke in der originalen Fassung lesen. Er ist auch einer der besten Kenner der zeitgenößischen (und klassischen) deutschsprachigen Literatur in Serbien. Neben seiner Tätigkeit als Lektor für deutschsprachige Literatur beim Verlag Zlatni zmaj arbeitet er auch als Lektor für deutschsprachige Literatur beim größten serbischen Verlag Laguna. Wie kaum jemand anderer setzt er sich für die Verbreitung deutschsprachiger Literatur in Serbien ein. Er unterhält innige Kontakte mit den lebenden Autoren die er übersetzt oder die in seinem Lektorat erscheinen und hat des öfteren an internationalen Übersetzersymposien teilgenommen.
Er schreibt Texte für verschiedene Portale und Zeitungen. Er ist einer der Initiatoren des Projektes Prometheus 2.1.

(In jedem Menschen der in sich die Idee des Menschheitswohls trägt und im Einklang damit wirkt, ist auch etwas vom Prometheus verkörpert. Was Menschen des 21. Jahrhunderts – PROMETHEUS 2.1 – die heute in sich dieses Prometheusfeuer tragen ihren Mitmenschen vermitteln und übertragen, erfahren wie aus den Gesprächen die mit ihnen Nebojša Barać – Lektor, Übersetzer, Verleger und auch selbst ein Träger dieses Feuers – geführt hat. Durch Gespräche mit Menschen die Lösungen und Auswege aus den Labyrinthen des Weltgeschehens oder Wegweiser an den Kreuzungen und bei Umbrüchen anbieten, wird uns Nebojš in Zusammenarbeit mit einem Team an Freunden eine Gelegenheit bieten ein wenig besser den Geist unserer Zeit kennenzulernen.)

 

https://www.youtube.com/watch?v=HwpN1WbNiLY&t=323s
https://www.youtube.com/watch?v=lDxdiEFCpfI

(c) claudio farkasch

Andreas Nader

 

www.kunstraumretz.com

 

Geboren 1981 in Wien. Studium der Photographie und Grafikdesign an der Kunstuniversität Linz. Studienaustausch an der Kunstakademie Vilnius, Litauen. Lebt und arbeitet in Wien als freischaffender Fotograf, Künstler, Siebdrucker, und Kurator u.a. für Jan Arnold Gallery, MQ und Kunstraum Retz, den er 2017 mitgegründet hat.

Residencies

09/2015
Centar Za Grafiku Flu, Belgrade / Serbien

06/2013
Suburb Cultural Center, Yerevan / Armenien

09/2012 CCA, Center of Contemporary Arts, Tblisi / Georgien

Ausstellungen (Auswahl)

2018
Wild Wilder Wildnis, Kunstraum Retz

Vienna Art Week. creative cluster, Traktorfabrik

Fahnen on tour, Kunsthaus Laa u.a. (Wanderausstellung)

openstudio, Freiraum MQ

2017

art for children, Palais Schönburg, Wien

Geschäftszeiten, Viertelfestival NÖ Retz

2016

art for children, Kunstraum Nestroyhof

the sky is falling, redcarpetshowroom

they all went to the beach, Intervention Karlsplatz

shift in point of view, Symposium Lindabrunn

Leben in der Wand, 21er Haus

Kunst am Skateboard, Kulturcafe Lehmann, Gmunden

Artwalk, MQ

2015

SUPER edition #4, Kunstraum SUPER, Wien

ARTmART, Künstlerhaus, Wien

Urbanize Festival, Wien

Belgrade Encounters, Centar Za Grafiku Flu, Belgrade / SRB

BUSK look at me now – Inoperable Galerie, Wien

Räume, Skulpturen und andere Dinge – Europäische Kunstakademie Trier / DE

2014

AFTER THE GAME – Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien (Solo)

2013

Nachtwandel – Stoffwechsel Galerie, Mannheim / DE

bound by authority – ehemalige Bezirkshauptmannschaft Krems

2012

NYPH‘12 – Powerhouse Arena, New York / US

2011

the invisible hand – fotoK, Wien

METAmART – Künstlerhaus, Wien

Photo Diploma Award – Galeria Miejska Arsenal, Poznan / PL

AFTER THE GAME – Architekturforum OÖ, Linz (Solo)

2010

Double Density – dasviadukt, Wien (Eyes On – Monat der Fotografie Wien) (Solo)

2009

ISSP – Goethe-Institut, Riga / LV

2008 anywhere for example – Österreichisches Kulturforum, Krakau / PL

2007 Odessa – ZUK, Wien (Solo)

2006 best off 06 – BV Bildender Künstler OÖ, Linz

Streetart – die lesbare Stadt – Freiraum Museumsquartier, Wien

2005 best off 05 – Lentos Kunstmuseum, Linz

NRSportrait-Alexander-Chitsazan
NRSportrait-Alexander-Chitsazan

Nina Rike Springer

 

Nina Rike Springer *1976 in Klagenfurt, AT
lebt und arbeitet in Wien, AT
www.ninaspringer.com

 

2001-2007 Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, AT und Bauhaus Universität Weimar, DE

 

Preise und Stipendien (Auswahl)

2018 Stipendium – ZF Kunststiftung, Friedrichshafen, DE
2016 outstanding artist award – Künstlerische Fotografie, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK), AT
2013 Förderpreis (Elektronische Medien, Fotografie und Film) des Landes Kärnten, AT
2012 Staatsstipendium für bildende Kunst, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) AT
2011 Bank Austria Kunstpreis Kärnten, AT
2010 Content Award Vienna, Sonderpreis Wien Holding – Berlinale, AT

 

Einzelausstellungen (Auswahl)

2016 Die Ordnung der Dinge, Galerie bäckerstrasse4, Wien, AT
2014 Verdichtung, Galerie Andrea Madesta, Regensburg, DE
2013 Emerge Art Fair, Washington DC, USA
2012 Bank Austria Kunstpreis Kärnten, AT
2011 Human Processors, Galerie Momentum, Wien, AT
2009 Lucid Episodes, Galerie Momentum Wien, AT*
2008 Galerie Nikolaus Ruzicska, Salzburg, AT

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2017 fokus sammlung 05. STILLLEBEN, Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt, AT*
Schau4, Kunsthaus Kollitsch, Klagenfurt, AT*
2016 eyes on, Monat der Fotografie Wien, AT*
Schau3, Kunsthaus Kollitsch, Klagenfurt, AT*
2015 Reflexion. Selbstbesinnung der Fotografie. Collected #5, Bank Austria Kunstforum Wien, tresor,Wien, AT
Nach Picasso, Kunsthalle Krems, Forum Frohner, AT*
Fleischeslust, Museum Villa Rot, Burgrieden-Rot, DE*
2014 Flatpack Film Festival, Birmingham, UK
Anima, The Brussels Animation Film Festival, Brüssel, BE
Fest Ana, International Animation Festival, Zilina, SK
2013 The Way to M Animationsfilm – Bildende Kunst, Galerie Oberösterreichischer Kunstverein,
Kulturquartier, Linz, AT
Projektraum Albrechtsfeld, Galerie bäckerstrasse4, Wien, AT
2012 It’s Red and It Does Not Move, Krokus Gallery, Bratislava, SK
Happily Ever After, Fotoraum, Wien, AT
2011 Körper Codes, Menschenbilder aus der Sammlung, Museum der Moderne, Salzburg, AT*
Opera Seria – Serial Aspects in Contemporary Art, Galerie Nikolaus Ruzicska, Salzburg, AT
Anifilm Festival, Trebon, CZ
fokus sammlung 02. ANSICHTSSACHEN. Menschenbilder, Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt, AT*
2010 One Day Animation Festival, Filmcasino, Wien, AT*
TRIENNALE LINZ 1.0, Landesgalerie Linz, AT*
BLICKWECHSEL. Österreichische Fotografie Heute, Galerie Westlicht, Wien, AT
2009 Zeitgenössische Fotografie. Neue Positionen aus Österreich. Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt, AT*
Performance I. Identität und Inszenierungsstrategien, Fotogalerie Wien, AT*
2008 System Mensch, Museum der Moderne, Salzburg, AT
displace, Frauenmuseum, Bonn, DE
2007 Borderline, Kunsthalle Wien project space, Wien, AT
The Essence, MAK Wien, AT

* Katalog